Wittstock. Die sicherlich mit dem größten spielerischen Potential ausgestattete Mannschaft, Hansa Wittstock, holte sich in souveräner Manier und wie erwartet den Kreismeistertitel. Mit deutlichem Abstand (20 Punkte) distanzierte die Truppe um Trainer Dietmar Drabow die Konkurrenz. "Was due Mannschaft in der abgelaufenen Saison erreicht hat, wird schwer zu toppen sein", so Andreas Thoß stolz auf die drei Titel. Denn neben dem Landesklassenaufstieg holten die Wittstocker die Hallenkreismeisterschaft und den Kreispokal. Dass Hansa eine junge Mannschaft hat, die Leistungsschwankungen unterliegt, machte sich in der Rückrunde bemerkbar. "Da haben wir nicht mehr durchgängig guten Fußball zeigen können", so Thoß. Dazu gesellten sich Probleme, weil fast jede Woche eine neue Formation auflief, da Trainer Drabow auf Grund von Arbeit, Studium oder Verletzungen umstellen musste. Bereits in der Rückrunde hatte der Coach verstärkt Varianten in seiner Problemzone getestet. Das war die Abwehr. Doch ernsthaft gefordert wurde die Defensive in den vergangenen Monaten nicht, weshalb kein wahres Fazit gezogen werden kann. Welche Kraft und Energie im Team steckt, wurde im Pokalfinale gegen Schönberg deutlic. Dort wiesen die Kicker ein durchgängig technisch, taktisch sowie läuferisch hohes Niveau nach. Daran gilt es, in der neuen Saison anzuknüpfen. "Wir wollen uns in allen Bereichen weiterentwickeln. Die junge Mannschaft soll auch im persönlichen Bereich Fortschritte erlangen", hofft Thoß auf eine weitere Steigerung. Zudem soll Coach Drabow wieder einige junge Talente aus dem eigenen Nachwuchs einbauen. Als Zielstellung für die neue Herausforderung Landesklasse wurde ein Platz zwischen drei und acht ausgegeben. Dazu wurde der Kader durch vier Zugänge verstärkt. |